Rückblick auf den Monat August

Hallo ihr lieben,

Endlich habe ich mein Problem gelöst. Puh das wurde aber auch mal Zeit. So vor nun zwei Monaten habe ich einen neuen Gastbruder mit Namen Andy bekommen. Er kommt aus China und blieb hier für einen Monat.

Zuvor möchte ich aber noch schnell auf den Schul-ball eingehen, der kurz vor Andys Ankommen stattgefunden hat. Das William Colenso hat nämlich wie so viele andere Schulen einen Schulball. Natürlich habe ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, aber leider habe ich vergessen Fotos zu machen, deswegen gibt es hier von auch keine Fotos und keinen speziellen Blog Eintrag.

 

Aber zurück zu meinem kurzzeitigen Gastbruder Andy.

In der kurzen Zeit in der er hier war haben wir eine Menge gemeinsam erlebt und viele Dinge gemeinsam unternommen. Das hatte zur Folge, dass es sehr schnell zu einem brüderlichen Gefühl zwischen uns kam. Weil er allerdings nur eine sehr begrenzte Zeit hier war haben wir natürlich probiert das Beste aus der kurzen uns gegebenen Zeit zu machen.

Anfangs sind wir durch die Stadt gewandert und ich habe ihm so den ein oder anderen Ort gezeigt. Unter anderem auch dieses Café, was ein lokal berühmtes Dessert bietet, welches ihr auf dem Bild hier sehen könnt. Ihr könnt mir glauben, dass ist sehr sehr lecker (und zuckerhaltig).

 

 

Naja. Meine Gastmutter Vicki wollte aber nicht unbeteiligt bleiben, deswegen haben wir jedes Wochenende Kleine oder größere Ausflüge unternommen. Am ersten Wochenende war das Thema tolle Orte in Napier. Zum Beispiel dieser Aussichtspunkt. Hier mal ein paar Fotos.

Danach haben wir an jenem Wochenende auch noch einen Wasserfall mit mini Park darum besucht (falls es ein Wort für diese Mischung aus winzigem Park und Garten gibt möchte ich mich hier kurz entschuldigen, denn ich habe gemerkt, dass ich ein paar deutsche Wörter bereits vergessen habe). Um hier mal schnell einen Fakt einzuwerfen gilt zu erwähnen, dass der Park um den kleinen Wasserfall von den Insassen eines Gefängnisses gebaut wurde, das mal in der nähe stand. Hier ebenfalls eine paar Fotos für euch.

 

Am nächsten Wochenende sind wir essen gegangen und hatten ebenfalls eine Menge Spaß, hiervon habe ich aber keine Fotos, das fand ich nun nicht SO besonders.

Wie auch immer 7 Tage später haben wir uns dann auf den Weg gemacht die Neuseeländische Natur zu begutachten. Auf dem Weg dorthin hatten wir aber erst mal einen kurzen Zwischenstopp, da habe ich die Gelegenheit genutzt um ein Foto von Andy zu machen, den ihr hier sehen könnt.

Danach ging es aber auch schon weiter, zu einem Fluss mit kleinem Wasserfall. Das war ganz nett, aber das eigentliche Highlight des Tages sollte erst noch kommen. (trotzdem ein paar Fotos für euch)

Kurze Zeit später haben wir nämlich eine große mit Büschen überwucherte Ebene besucht, die dafür bekannt ist vulkanisch erhitzte Schlamm Geysire zu haben. Das Ganze war sehr eindrucksvoll und etwas schwer auf Kamera fest zu halten, aber ich habe euch hier meine Besten Fotos zu zeigen.

Was wir am nächsten Wochenende vorhatten, habe ich jedoch nie erfahren, da ich mich auf einen kurzen Ski-Ausflug mit der Schule begeben habe. Dort habe ich das Snowboard gewählt und zusammen mit Cheng und Stephan, zwei guten internationalen Freunden von mir, eine ganze Menge Spaß gehabt. Unsere Unterkunft war ein kleines Zimmer für 6/7 Personen in einer Holzhütte, aber wir haben natürlich den ganzen Tag auf der Piste verbracht, allerdings habe ich keine Fotos wie ich durch die Gegend fahre, da das filmen mit Handschuhen sich als sehr schwer herausstellt. Die Folge ist, dass ich euch ein Foto von meinem Lehrer, mir, Stephan und Cheng zeigen kann, in der Reihenfolge (und in Ski-Ausrüstung).

Trauriger weise war das nächste Wochenende bereits Andys letztes und ich musste mich von ihm verabschieden. Hier noch ein letztes Foto, auf dem ihr Andy, mich und meine Gastschwester Haruhi sehen könnt.

Das war es dann auch mit dem Monatsrückblick auf den August. Ich hoffe es hat auch gefallen und beschwert euch nicht über die Menge an Fotos die ich hiermit hochgeladen habe.

Liebe Grüße,
euer Nils

Probleme im August

Hallo,

Seit dem letzten Blog Eintrag ist jetzt schon eine sehr lange Zeit vergangen. Es tut mir leid, dass ihr so lange nichts mehr von mir gehört habt, doch leider war mein langes Schweigen durch fehlendes Internet bestimmt. Zu beginn des vergangen Monats, habe ich nämlich einen neuen Gastbruder bekommen, der für nur bis Ende August geblieben ist. Sein Name ist Andy, aber dazu ein anderes Mal. Das Problem ist nur, dass er leider SEHR abhängig vom Internet ist. Als Konsequenz wurde das Limit für das WLAN in Rekordzeit erreicht. In weniger als einer Woche, war alles aufgebraucht. WOW! In anderen Worten. Ich hatte den ganzen letzten Monat kein Internet um euch auf dem Laufenden zu halten. Ursprünglich hatte ich noch vor heute alle fehlenden Infos nachzuliefern, leider habe ich jetzt noch feststellen müssen, das aus irgendeinem Grund mein Programm zum Übertragen meiner Fotos nicht funktioniert, die ich aber als sehr wichtig für meinen Blog empfinde.

Ich werde vorerst nach einer Lösung suchen und euch sobald das geschehen ist das komplette Paket an Informationen liefern.

Vielen Dank für euer Verständnis
euer Nils

Tageswanderung durch die Natur Neuseelands

Hallo ihr Lieben,

Ich dachte mir, dass es dringend mal Zeit wird einen weitern Blog Eintrag zu schreiben. Da kommt mir diese Wanderung gerade gelegen.

Wie ihr vielleicht wisst, ist das Fach “Outdoor education” im Vergleich zu allen anderen Schulfächern, die meine Schule zu bieten hat, auf Aktivitäten in der Natur fokussiert. Das William Colenso College ist sogar zusätzlich ausgezeichnet, den besten “Outdoor Education” Unterricht in ganz Neuseeland zu bieten. Deswegen gibt es regelmäßige wunderbare Ausflüge, die gerne mal in Erinnerung bleiben. Und letztens habe ich an einem von diesen Teilgenommen.

Wie im Titel bereits vorweggenommen, handelte es sich hierbei um eine Tageswanderung. Eigentlich ist es als Vorbereitung für das später kommende “Tramping” gedacht, war aber dennoch unglaublich spaßig.

Als wir schließlich mit dem Schulbus an den Rand eines Waldes gefahren sind, gingen wir noch schnell einmal unsere Lektionen zum Thema Orientierung durch, bevor wir uns auf den Weg machten.

Hier kann man den Eingang zum Trampelpfad sehen, den wir den Rest des Tages entlang laufen würden. Auf dem Ausflug, hat unser Lehrer Herr Gold uns ein paar Dinge über die dort wachsenden Pflanzen erklärt. Wer interessiert in ein paar davon ist: Ganz am Ende dieses Eintrags, habe ich ein paar aufgelistet.

Auf dem Weg, sahen wir jede Menge Neuseeländische Natur. Ich war überrascht wie unterschiedlich diese Wälder doch sind zu dem, was wir in Deutschland kennen. In diesem Fall denke ich, das Bilder mehr als Worte erzählen, also seht für euch selbst:


Im oberen Bild möchte ich nur anlegen, dass die größten der dort sichtbaren Miniatur Bäume nicht höher als 1m waren.

Nachdem wir nun mehrere Stunden durch den Wald gewandert sind, erreichten wir Schlussendlich den Gipfel eines großen Hügels/kleinen Berges und genossen unseren Triumph, ebenso wie die Pause vor dem Weg zurück.

Auf dem Weg zurück, endlich auch bergab.

Wie angekündigt, sind hier nochmal ein paar interessante Fakten über dort wachsende Pflanzen.

Hier oben könnt ihr eine ganz besondere Art von Baum sehen. Diese Pflanze heißt “lancewood”, was wörtlich übersetzt “Lanzenholz” heißt. Auf dem ersten Bild, könnt ihr ein jüngeres Exemplar sehen. Das junge lancewood, sprießt gerade nach oben wachsend aus dem Boden. an der Spitze wachsen lange nach unten gerichtete Nadeln. Wenn der Baum größer wird und endlich groß genug ist um über allem Buschwerk zu thronen, beginnt er sich auf wundersame Weise zu verändern. Der Baum verwandelt Stück für Stück seine Nadeln in Blätter! Auf dem zweiten Bild könnt ihr einen Baum in der Metamorphose sehen, leider haben wir keinen ausgewachsenen zu Gesicht bekommen. Wissenschaftler vermuten, das der Grund für diese bemerkenswerte Veränderung auf folgende Weise zu begründen ist. Möglichkeit eins: die Nadeln sollen größere Tiere davor abschrecken den jungen Baum umzurennen, wenn dieser noch schwächlich ist oder zweitens: Der Lanzenförmige Körper dient zum Durchstoß der lichtarmen Schicht an Buschwerk. Danach entfaltet sich der Baum sobald er zu Licht kommt.

An diesem riesigen Baum versteckt sich ein Parasit, der den Misteln relativ ähnlich ist. Ich frage mich ob ihr es erkennen könnt, doch zwischen den beiden Stämmen in der Mitte hängt eine Pflanze, deren Blätter lang und schmal sind. (Es gibt auf dem Bild mehr als eine, aber ich glaube, diese ist am leichtesten zu finden) Ich erinnere mich leider nicht an den exakten Namen dieser Pflanze, aber sie wurde auch als Witwenmacher adressiert. An sich ist dieser Parasit für Menschen durch und durch harmlos und wir als Wanderer müssen uns keine Sorgen um sie machen. Dennoch als die Briten nach Neuseeland kamen und begannen die großen Bäume in den Wäldern abzuholzen, traf sie eine böse Überraschung. Denn damals gab es noch keine Maschinen die den Baum wie heutzutage ganz einfach durchsäbeln, sondern mindestens zwei Leute mussten sich mit einer großen Säge begnügen. Beim ansägen der gigantischen Bäume, die oftmals diesen Parasiten an Bord hatten, geriet der Baum in starkes Wackeln und die Parasiten lösten sich vom Stamm. Als Resultat wurden die Holzfäller von Mutter Natur mit einem sehr schweren Parasiten und einem erheblichen Schaden bestraft. Meistens endete ein Treffer durch eine Solche Pflanze nicht mit einem verstauchten Knöchel, sondern mit vielen Gebrochen Knochen oder einem zerschmetterten Schädel, weswegen die Pflanze bald ihren Spitznamen erhielt und, obwohl sie ein Parasit ist, zur Rettung einiger Bäume beigetragen hat.

 

Das war es fürs Erste. Bald wird es noch einen Eintrag zum Schulball und dem auf diesen Ausflug folgenden “Tramping” geben. Ich denke, dass eines oder beide nächste Woche fertig sein sollte.

16. Geburtstag

Hallo meine Lieben,

vor kurzem hatte ich wie bereits im Titel steht mein fünfzehntes Lebensjahr abgeschlossen und in ein neues eingetreten. Dabei wurde ich von euren zahlreichen Wünschen vom anderen Ende der Welt begleitet. Ich möchte mich an dieser Stelle bei jedem einzelnen von euch bedanken und euch versichern, dass ihr mir eine große Freude bereitet habt, all eure wunderbaren Nachrichten zu lesen.

Wie es scheint haben sich viele gefragt, was ich an meinem Geburtstag überhaupt gemacht habe. Schließlich bin ich ja am andere Ende der Welt!

Alles fing damit and, dass ich aufwachte und mir Vicki auf meinem Weg zum Bad bereits “Happy birthday” zurief. (Zum Thema Vicki und Gastfamilie, empfehle ich euch meinen neuen Eintrag “Meine neue Gastfamilie” zu lesen) Als ich schließlich von der Schule zurück kehrte, wurde es auch in Deutschland der 15. Mai und ich wurde Nachmittags von Nachrichten förmlich überschwemmt 🙂

Abends hat mich Vicki in ein chinesisches Restaurant mit All-you-can-eat buffet eingeladen. Es war ein sehr schöner Abend, der sich für mich dank all eurer Nachrichten noch bis zum nächsten Morgen hat spüren lassen. Hierfür nochmals ein Dankeschön an euch alle!

Außerdem, gab es während des Tages noch den oben eher spärlich abgebildeten Kuchen zu genießen. Bessere Fotos kann ich euch leider nicht bieten, da das dargestellte Objekt bereits in vieler Leute Bäuchen spurlos verschwunden ist 🙂

Allerdings möchte ich euch noch einmal darauf hinweisen, dass sich meine Adresse verändert hat. Sie lautet nun Bedford road 57, Marewa, Napier, Neuseeland. Leider sind nämlich manche Postkarten anscheinend bei meiner ehemaligen Gastfamilie gelandet und ich muss diese noch dort abholen.

Diejenigen, die dass betrifft sollen sich aber bitte keinen Kopf machen, eure Nachrichten werden trotzdem bei mir ankommen. Dies ist in keiner Weise ein Vorwurf, ich freue mich darauf eure Nachrichten zu lesen und es ist absolut menschlich manchmal ein kleines Detail zu übersehen 🙂

Bis zum Nächsten mal!

Erdbeben und Umziehen

Hallo mal wieder,

In den letzten paar Tagen ist hier einiges passiert unteranderem ein 15 Sekunden langes Erdbeben! Bevor sich noch jemand Sorgen macht, soll dazu gesagt sein, dass es ein schwaches Erdbeben war und es zu keinen Schäden kam. Das ganze war trotzdem für mich sehr aufregend, schließlich habe ich noch nie zuvor etwas derartiges erlebt.

Wie auch immer … Es gibt noch etwas weit aus wichtigeres was ich euch mitteilen möchte, ich spare mir hier die Details und euch einen seitenlangen text 😉 Passiert ist, dass die Schule einen Problem-Gastschüler in ein anderes Haus verlegen musste und wie sich die Dinge ergeben haben wurde diesem Schüler mein Platz zu gewiesen. Als Resultat musste ich vor kürzerem Umziehen und bin jetzt in einer neuen Gastfamilie, meine momentane Adresse lautet: Bedford road 57, Marewa, Napier, Neuseeland. Es könnte aber passieren, dass sich diese Adresse ggf. in ein bisschen weniger als zwei Wochen nochmals verändern wird. Meine jetzige Gastmutter heißt Vicki Strachan und ist alleinstehend. Mit mir lebt noch eine weitere Gastschülerin hier, sie kommt aus Japan. Ebenso besitzt Vicki seit kürzerem eine Baby Katze, Niko (männlich). Er ist äußerst zutraulich und man verliebt sich sehr schnell in ihn.

Endlich sind die technischen Probleme mit meinem PC gelöst. Folglich habe ich nun die Bilder eingefügt die zuvor fehlten und mir nun zur Verfügung stehen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag! 😉

Herzlichst,
euer Nils

Über Ostern bei den Kiwis

Hallo mal wieder,

Ich habe gemerkt, dass sich einige von euch fragen ob man Ostern in Neuseeland überhaupt feiert. Da ist die Antwort auf jeden Fall ja.
In Neuseeland wird der Beginn der Schulferien mit dem Karfreitag eingeläutet. Dieser zählt hier als offizieller Feiertag und somit haben auch fast alle Erwachsenen frei. In den folgenden zwei Wochen können alle Schüler nun ihre Ferien genießen. Allerdings kann ich schlecht die Ostertraditionen hier einschätzen, denn Eier-Sammeln war diese Ostern auf jeden Fall nicht auf dem Programm, das lag an sehr starkem Regen, der in Teilen von Neuseeland (zum Glück nicht bei uns) sogar zu Wasserschäden geführt hat. Eine Stadt/Dorf Namen “Edgecumbe” wurde besonders hart getroffen, da ein Damm am Fluss gebrochen ist, worauf hin fast jedes Haus mit Wasser überfüllt wurde.
Da allerdings Ostereier und dergleichen in Supermärkten überall angeboten werden, gehe ich davon aus, dass unter normalen Bedingungen auch das ein oder andere Ei im Garten versteckt gewesen wäre.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag,

Nils

 

Zu den Quellen und zurück

Guten Morgen, Guten Abend und Gute Nacht

Wie angekündigt ist dies hier ein Zusatz zu dem Ausflug der vor einiger Zeit stand gefunden hat, da ich nun die Fotos erhalten habe. Am zweiten Tag unseres Tripp stand zu aller erst Kajak fahren zu einem Ort der “Hot springs” genannt wird (wörtlich übersetzt: Heiße Quellen) auf dem Programm. Nach einer kurzen Einführung und ein paar Tipps von unserem Lehrer für “outdoor education”(ein Lehrer der im Prinzip Sport in freier Natur macht und Ausflüge organisiert) Mr. Gold, wurden wir in zufällige Gruppen aufgeteilt und schon ging es los.

Zufällig ist eines der wenigen verfügbaren Fotos von meiner Truppe, wie ihr erkennen könnt wurden wir in alle möglichen Sicherheitswesten gepackt, was uns alle ziemlich witzig aussehen lässt. Allerdings sollte man dazu sagen, dass Fotos auch nur in den kurzen Pausen geschossen werden konnten, was erklärt warum es auch nicht mehr als drei Fotos von Leuten in Kajaks gibt.

Als wir dann endlich die heißen Quellen erreichten, blieben wir dort auch mehrere Stunden und genossen die angenehme wärme, nachdem wir eine anstrengende Reise hinter uns hatten. Trotzdem wurde es nach circa einer halben Stunde wieder etwas lebhaft (zuvor lagen fast alle nur in den Becken und waren komplett stumm), dass kann man auf diesem Versuch eines Gruppenfotos sehr gut erkennen 😀

Aber allerdings hat auch jeder Spaß einmal sein Ende. Wir mussten schließlich auch zurück paddeln. Auf dem Rückweg bemerkten die meisten auch erst wirklich wie schön die Natur an den Ufern des Sees ist. Jemand hat es tatsächlich geschafft während des Paddelns auf dem Rückweg dieses hübsche Bild zu schießen, so könnt ihr auch einen kleinen Einblick gewinnen.

Allerdings hatte die ganze Sache einen Haken. Nach diesem kleinen Ausflug über denn See hatten nur die mexikanischen Austauschs-Schüler keinen Sonnenbrand.


Teil 2
Maori Kultur und traditionelles Essen

Nach dem obigen Ausflug gab es noch einen weiteren Punkt auf der Tagesliste. Unser Ziel war es an einem “Hangi” teil zu nehmen (man spricht es auch so aus). Das ist eine Tradition der Ureinwohner Neuseelands der Maori, es beinhaltet auch eine sogenannte Powhiri (ausgesprochen Pofiri). Bei einer Puwhari wird eine Gruppe “Fremder” oder eine einzelne Person und deren Vorfahren in die Familie der Maori, die die Zeremonie durchführen aufgenommen. Zum Hangi gehört aber noch deutlich mehr. Ich kann diesen Ablauf schwer beschreiben. Deshalb würde ich sagen, dass Bilder diesen Job besser erfüllen.

 

Hier oben sieht man einmal auf der rechten Seite einen Maori, der sich in der traditionellen Kriegerkleidung zum Fotografieren bereit erklärt hat. Getragen wird diese Kleidung allerdings nur während besonderen Feiern, die einen traditionellen Tanz beinhalten. Der normale Maori trägt heutzutage normale Klamotten wie jeder andere.

Auf der linken Seite hingegen seht ihr, was nach dem traditionellen Tanz der Powhiri einem zufällig ausgewählten Oberhaupt unserer kleinen Gruppe überreicht wurde. Es ist das Blatt einer einheimischen Pflanze und ist hier allgemein ein Friedenssymbol. Man könnte es mit einer Friedenstaube vergleichen.

Außerdem gab es abschließend noch eine Vorführung weiterer traditioneller Tänze, wie man auf dem Bild oben sehen kann.

Nach der Powhiri gab es noch etwas. Ein traditionelles Buffet. Das Essen dort war mit ABSTAND das Beste, was ich in Neuseeland bisher gegessen habe. Allerdings viel über das Essen zu reden wäre unnötig, ich habe also nur ein paar Bilder für euch. Natürlich sind die Gerichte aber mit ein paar modernen Mitteln dekoriert und hergestellt worden.

Das war es dann auch erst mal. Die letzte Ladung Bilder kriege ich noch. (Die Bilder für Tag 3 sind darin beinhaltet). Immerhin wisst ihr jetzt, dass ich hier nicht verhungere 😀

Viele Grüße
Nils

Hallo mal wieder,

Es hat zwar ein paar Tage gedauert, aber ich habe endlich die Photos eines Tages aus unserem Tripp für Internationale Schüler erhalten.

Hier ist der 1. Tag (eigentlich zweiter, aber der erste Tag bestand aus zwei Stunden zum Abendessen)  aus unserem Ausflug zu sehen. Wir haben uns gemeinsam auf den Weg zu einem Mix aus “Rafting” und Höhlenexpedition gemacht. Hier ist ein Foto vom Anfang unserer Expedition durch die unterirdischen Höhlen.

 

Kurz nachdem dieses Bild gemacht wurde ging es auch schon los und es gibt ja die Redewendung “ein Bild sagt mehr als tausend Worte”

 

Manche Bilder scheinen aber Ausnahmen zu sein, so wie dieses hier. Deshalb gibt es, wer hätte es gedacht, eine Erklärung für dieses Bild.
Hier kann man das Maskottchen der Höhle sehen und das in großer Zahl. Es handelt sich dabei um den sogenannten Leuchtwurm, ein Wurm der von der Decke hängt und dessen Schwanzende leuchtet (er ist auch NUR an der Decke zu finden, sein ganzes Wurmleben spielt sich dort ab, wenn es sich dort nicht abspielt, ist es sehr bald zu Ende) Der Leuchtwurm ernährt sich von der Luftfeuchtigkeit und den Mineralhaltigen Tropfen, die sich regelmäßig an der Decke bilden, sie können auch etwas Kalksteinartiges erzeugen (wenn kein Leuchtwurm da ist, der den Tropfen vom Fallen abhält). Wenn der Leuchtwurm ein bestimmtes Alter erreicht hat verpuppt er sich und wird eine Fliege, die der in Deutschland auffindbaren Eintagsfliege sehr stark ähnelt. Genau wie diese fehlt der Fliege nämlich die nötigen Werkzeuge um sich zu ernähren. Der einzige Zweck dieser neuen Form ist es ein paar schöne letzte Tage zu haben und Nachkommen zu zeugen. Die Fliege überlebt 3 Tage bis sie stirbt.

 

Als dann der Ausflug zu Ende war und wir aus der Höhle wieder ans Tageslicht traten, bat sich uns noch zum Abschluss dieser wunderschöne Anblick und eine Tasse warme Suppe, wir waren alle völlig durchnässt und abgekühlt.

 

Weitere Posts zu den anderen Tagen werden folgen, ich sollte die Bilder demnächst erhalten.

Veranstaltungen und ein Einblick in mein Schulleben

Hallo,

Vor drei Tagen gab es hier in Neuseeland ein Veranstaltung unserer Schule. Wir hatten einen ähnlichen Ablauf wie bei den Bundes-Jugend-Spielen in Deutschland. Man wird in Gruppen aufgeteilt und nimmt an verschiedenen Disziplinen teil. Die Disziplinen waren:

  • Diskus werfen
  • Kugelstoßen
  • Weitsprung
  • Hochsprung
  • 1,5 km Langlauf   (+)
  • 0,4 km Langlauf   (+)
  • 100 m Sprint        (+)

Von diesen Disziplinen waren alle die mit (+) gekennzeichnet sind freiwillig. Ich hatte bei der ganzen Sache sehr viel Spaß obwohl mir die Hälfte der Disziplinen eher unvertraut war und es obendrein noch leicht geregnet hat. Das Problem: Wenn man nicht mindestens ein bestimmtes Ergebnis erzielt, hat man keinen zusätzlichen Anlauf. Beim Diskus werfen ist mir dann der Diskus aus der Hand gerutscht. (Er wäre sehr gut geflogen, wenn der Winkel der richtige gewesen wäre 😆 )

Leider habe ich es vergessen Fotos zu schiessen (Schande über mich) und die Schule hat auch noch keine veröffentlicht. Ich werde das Hinzufügen von Fotos aber nach Möglichkeit durchführen.

 

Nun wenden wir mal das Thema auf das Ziel des Events und erhalten somit einen kleinen Einblick in das System meiner Schule.

Bei der Einschulung wird man auf dem William Colenso in ein Haus zugeteilt  Jedes Haus hat seien eigene Farbe. Es gibt exakt vier Häuser Einmal alle 2-3 Wochen gibt es eine Hausversammlung, dann werden wichtige Dinge besprochen (zumindest meistens, es gibt auch Angelegenheit von totaler Belanglosigkeit). Außerdem hat jedes Haus einen Hausleiter, diese Person ist ein normaler Lehrer mit höherem “Rang”  und somit direkt dem Schuldirektor unterstellt ist. Die Häuser wurden nach vier wichtigen Bergen benannt, mein Haus heißt “Tupari” (Das ist außerdem der am leichtesten zu merkende Hausname, die Restlichen Namen kann ich mir immer noch nicht merken). Die vier Farben der Häuser sind Gelb, Violett, Blau und Orange. “Tupari” hat die Farbe Orange.
Allerdings haben alle Häuser immer gemeinsam Unterricht, warum also der ganze Aufwand? Ich weiß den genauen Grund nicht, aber ich habe die Vermutung, dass man Schule interessanter gestalten will. Es gibt nämlich, und das ist der Grund für die oben genannte Veranstaltung, immer wieder Möglichkeiten für die Schüler Punkte für ihr Haus zu gewinnen.

In meinen Augen ist das ganze 🤣SUPER LUSTIG🤣, vor allem da ich gerade dabei war einen englischen Harry Potter zu lesen, konnte ich mich vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten.   Trotzdem ist das ganze eine sehr spaßige Idee und bringt gewisse Reize mit sich, vor allem verstärkt die Maori Kultur das ganze noch und es ist fast wie bei einem großen Turnier: Wenn es eng wird, schreit die Menge 😄

Wir haben bei der Veranstaltung den zweiten Platz erzielt.

Außerdem will ich noch Folgendes einfach nur sagen um sicher zu gehen:
Bitte guckt euch die die Schnellzugriff leiste ganz oben auf diesem Blog an. Dort gibt es noch weitere Posts. (Ich glaube zwar, dass das hier sehr unnötig ist, ich habe mich aber selbst erstmal ein paar Minuten gewundert, bis ich darauf gekommen bin, wo meine neuen Posts hin sind)

Erste Tour durch die Stadt und durch die Parks

Hallo mal wieder,

Nach den ersten paar Wochen bin ich jetzt mit einem anderen Austausch-Schüler wie ein Tourist durch die Stadt gebummelt. Es gibt hier sehr schöne Häuser und einen großen Shopping-Bezirk. Wo man alles nötige schnell für wenig Geld bekommen kann.

Folglich geht es mir momentan sehr gut und ich werde heute wieder in die Stadt gehen, weil dieses Wochenende ein besonderer Markt aufgebaut ist. Ich habe hier aber vorerst noch ein Bild von meiner ersten Tour durch die Stadt.

Direkt an der Stadt, ist ein neu gebauter Steg, man kann an der Spitze des Steges, den ganzen Strand sehen, in Napier ist der Sand komischerweise fast überall schwarz.

 

Dieses zweite Bild zeigt mich in einem Park, an der Küste, hinter mir ist eine leider nicht so gut erkennbare Statue einer wichtigen Person aus der Maori-Kultur (die Ureinwohner Neuseelands). Wenn ich das Schild richtig entziffert habe handelt es sich hierbei um eine Art Sirene/Göttin und Ruht der Legende nach in der Nähe von Napier

Gleich neben dieser Statue – auf dem Foto zuvor wäre das aus eurer Perspektive rechts – ist dieser hübsche Springbrunnen. Er hat keine kulturelle Bedeutung, sieht aber sehr schön aus. Rechts hinter dem Springbrunnen wird übrigens momentan ein Schwimmbad renoviert. Es liegt zwar direkt am Strand, jedoch sollte man hier nicht ins Meer gehen zum Schwimmen, da es entlang eines großen Teils von Napier’s Küste sehr lebensgefährliche Strömungen gibt.